Eine starke Partnerschaft zur Vermeidung und Behandlung von Katarakterkrankungen im Kindesalter
Jährlich werden weltweit Hunderttausende Kinder mit einer Katarakt (grauer Star) an einem oder beiden Augen geboren. Dies wird als kindliche Katarakt bezeichnet. Sie kann zu schwerem Sehkraftverlust oder gar Erblindung führen. Doch die Katarakt im Kindesalter ist nicht nur behandelbar, sondern häufig auch vermeidbar. Das Bausch + Lomb Early Vision Institute und die Lions Clubs International Foundation (LCIF) haben sich zu einer pädiatrischen Katarakt-Initiative zusammengeschlossen, um innovative Methoden zur Kataraktprävention zu entwickeln, zu finanzieren und zu fördern, damit auf lange Sicht betroffene Kinder, ihre Familien und die ganze Kommune davon profitieren können.
Die pädiatrische Katarakt-Initiative wurde im Juni 2010 gestartet und ist die erste globale Initiative zur Vermeidung und Behandlung von Katarakterkrankungen bei Kindern. Das Early Vision Institute von Bausch + Lomb hat LCIF einen Zuschuss von 350.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt, um dieses Partnerschaftsprogramm ins Leben zu rufen. Im ersten Jahr wird mit dem kapazitätserhöhenden Zuschuss eine Partnerinstitution in China ausgewählt, wo schätzungsweise mindestens 40.000 Kinder an kindlicher Katarakt leiden. Wenn die Erkrankung bei Säuglingen und Kindern diagnostiziert und erfolgreich behandelt wird, werden viele, wenn nicht alle Behandelten im Erwachsenenalter ihre volle Sehkraft erlangt haben und nur eine minimale zusätzliche Sehkorrektur benötigen.
Hilfe für die Kinder von morgen
Die Initiative finanziert zudem die Grundlagenforschung zu den Ursachen der kindlichen Katarakt und/oder bessere Behandlungsmöglichkeiten. Mit den ersten beiden Forschungszuschüssen in Höhe von 50.000 US-Dollar wird dieses Problem in Nepal (und den Nachbarstaaten in Indien) und in Nigeria angegangen. Weltweit sind schätzungsweise 1,4 Millionen Kinder blind, eine Million davon lebt in Asien und 300.000 in Afrika. Kindliche Katarakt ist in den Entwicklungsländern zehnmal mehr verbreitet als in den Industrienationen.
„Zu viele Neugeborene, die von Katarakt betroffen sind, haben ihr Leben lang mit Sehkraftverlust oder Blindheit zu kämpfen – ein unhaltbarer Zustand in der heutigen Zeit“, so Paul Sartori. „Wenn wir mehr in die Erforschung, Verhütung und Behandlung dieser Krankheit investieren, können wir das Leben von Kindern auf der ganzen Welt positiv beeinflussen.“
