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Augenzeugenberichte

Augenzeugenberichte

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Berichte von Lions und anderen Augenzeugen zur Katastrophenhilfe nach den jüngsten Katastrophen. Opfer und ehrenamtliche Helfer berichten über ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit Hilfsmaßnahmen von LCIF:

Erdbeben in Japan

„Als ich mit Distrikt-Governor Tabata am Telefon sprach, wurden seine Eltern und weitere Verwandte vermisst, doch sein erster Kommentar mir gegenüber war: ‚Ich muss etwas tun, damit nicht zu viele Lions ihre Mitgliedschaft aufgeben.‘ Ich war sehr ergriffen. Die Lions, die ich traf, standen mit großer Würde inmitten der Verwüstung und waren bereit, den Menschen zu helfen, denen es noch schlechter ging. Wir müssen diese Lions mit all unserer Kraft unterstützen.“
– Lion Motohiro Oono, Saitama, Distrikt 330-C

„Am 11. März hörte ich kurz vor 15 Uhr ein schepperndes Geräusch. Das war der Anfang der Tragödie. Ich dachte, das Wackeln würde gleich wieder aufhören, doch ich irrte mich. Der Boden schwankte, ein Schweißgerät in unserer Fabrik fing an, sich zu bewegen, ein Gerät, das über zwei Tonnen wiegt, rutschte etwa zwei Meter weit, und Metallplatten fielen zu Boden. Wir rannten aus dem Fabrikgebäude. Draußen sahen wir etwas Unglaubliches – ein Viertonner-LKW flog durch die Luft ... Lions aus ganz Japan haben uns Wasser und Lebensmittel geschickt. Unsere Region ist weniger schlimm getroffen worden als beispielsweise Iwate und Miyagi, deshalb zögerte ich zunächst, die Hilfsangebote anzunehmen. Doch ich bin sicher, dass die Hilfe für die Menschen, die in Notunterkünften ausharren, von unschätzbarem Wert ist.“
– Masamitsu Kitamura, Präsident des Hitachi Sakura Lions Club, Distrikt 333-E

„Zwei Tage nach dem Erdbeben beendeten wir unser reguläres Treffen des Kabinetts 330-A vorzeitig, um uns mit Sammelbüchsen am Shinjuku-Bahnhof zu versammeln. Als wir gerade angefangen hatten, Passanten um Spenden zu bitten, kam eine junge Frau auf uns zu. ‚Sie sammeln für das Erdbeben in Miyagi, oder?‘ ‚Ja, richtig.‘ ,Ich habe meinen Freund bisher nicht erreicht. Bitte geben Sie dies weiter.‘ Mit Tränen in den Augen steckte sie 1000 Yen in die Sammelbüchse. Viele Leute, meist jung, holten ihre Portemonnaies heraus, als sie sahen, wofür gesammelt wurde. Wenn wir uns bedankten, sagten viele von ihnen ‚onegaishimasu‘ (bitte geben Sie dies weiter), ‚Wir zählen auf Sie‘ oder einfach ‚Dankeschön‘.  Manche weinten. Eine junge Frau blieb bei uns, nachdem sie gespendet hatte, und half uns bis zum Ende der Aktion.“
– Junichi Kayashima, Distrikt 330-A, Tokio, Japan

Erdbeben in Neuseeland

„Bei einer Dringlichkeitssitzung des Erdbebenausschusses sprach ich gestern Abend mit einem Lion. Sein Haus ist beschädigt, seine Arbeitsstätte geschlossen und er ist von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten. Dennoch war er zum Treffen der Lions gekommen, weil er den Bürgern von Christchurch helfen wollte.“
– Ron Luxton, ehemaliger internationaler Direktor
 
„Die Menschen waren den Lions so dankbar für die Versorgung mit Wasser, dass viele für diese Hilfe bezahlen wollten ... [sie] waren so gerührt, dass die Lions, obwohl selbst betroffen, den Einwohnern der Stadt helfen wollten.“
– Raewyn Clearwater, Distrikt-Governor

„Wir brauchten Hilfe und kannten die Arbeit der Lions, also riefen wir sie an. Und wir erhielten sofort Unterstützung.“
– Penny Mason, Präsident des neuseeländischen Roten Kreuzes

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