Zum Hauptinhalt springen
Lions Clubs International Foundation Lions Clubs International Foundation
Zum Seitenende springen

Aufklärung zur Augengesundheit

Aufklärung zur Augengesundheit

section

Das Problem und seine Auswirkungen

Zwar ist in den letzten Jahren die Zahl der Blinden weltweit zurückgegangen, doch sind Erkrankungen wie Diabetes, Grauer Star, unbehandelte refraktive Fehler und altersbedingte Makuladegeneration auf dem Vormarsch. Dadurch ist die Sehkraft von Millionen von Menschen gefährdet, insbesondere in den Industrieländern. Bei rechtzeitiger Behandlung sind diese Erkrankungen zum Teil in den Griff zu bekommen oder zu vermeiden. Doch ohne entsprechende Informationen ist Millionen von Betroffenen oft nicht bewusst, dass sie an einer behandlungsbedürftigen Erkrankung leiden, oder sie wissen schlichtweg nicht, was sie dagegen tun können. Deshalb sind groß angelegte, an den jeweiligen Kulturkreis angepasste und leicht verständliche Aufklärungsmaßnahmen unerlässlich.

Hintergrund

In den Jahren 1991 und 2008 hat das National Eye Institute (NEI) der USA mithilfe finanzieller Unterstützung durch SightFirst Umfragen zu Wissensstand, Einstellung und Umgang der US-amerikanischen Bevölkerung mit bzw. zu augenmedizinischen Belangen und Augenerkrankungen durchgeführt. Aufgrund der Umfrageergebnisse aus dem Jahr 1991 startete das NEI das National Eye Health Education Program (NEHEP), eine nationale Aufklärungsinitiative zum Thema Augengesundheit, die eine Brücke zwischen Forschungsergebnissen und öffentlichen Aufklärungsinitiativen schlägt. Darüber hinaus wurde infolge dieser Umfrage das Lions-Augengesundheitsprogramm (LEHP) ins Leben gerufen. 

LEHP ist ein gemeindebasiertes Augengesundheitsprogramm, in dessen Rahmen Lions-Clubs, kommunale Organisationen und Einzelpersonen Gesundheitsaufklärung zu den Ursachen vermeidbaren Sehkraftverlusts betreiben können. Ziel des LEHP ist es, Kommunen dabei zu unterstützen, Sehkraft durch Früherkennung und rechtzeitige Behandlung von Glaukom- und diabetischen Augenerkrankungen zu erhalten, Risikopersonen zu Untersuchungen mit Pupillenerweiterung zu ermutigen und Menschen mit Sehschwäche und ihre Betreuer über die Krankheit aufzuklären.

Finanzierungskriterien

SightFirst bietet auch im Rahmen weiterer Projekte Ressourcen für Bildungsarbeit zum Thema Augengesundheit an und entwickelt auf nationaler Ebene entsprechende Aufklärungsprogramme, die gefährdete Bevölkerungsteile dazu anregen sollen, vorhandene augenmedizinische Versorgungsangebote zu nutzen.

Prioritäten für Projekte in Ländern mit mittlerem und hohem Einkommen: Wenn augenmedizinische Versorgungsmöglichkeiten vorhanden sind, Entwicklung von landesweiten Aufklärungsinitiativen zum Thema Augengesundheit; Projekte sollten sich an vorhandenen Lions-Programmen wie LEHP Australien orientieren.

Prioritäten für Projekte in Ländern mit geringem Einkommen: Unterstützung bei der Entwicklung umfangreicher augenmedizinischer Versorgungssysteme durch die Einbeziehung von auf den jeweiligen Kulturkreis angepassten Aktivitäten zum Thema Augengesundheit in SightFirst-Projekten.

Allgemein müssen SightFirst-Projekte landesweit oder überregional angesiedelt sein und die Hauptursachen für Blindheit zum Thema haben. Diese Projekte wenden sich an Personen, die unterversorgt sind oder nur begrenzten bzw. gar keinen Zugang zu augenmedizinischer Versorgung haben. Das Programm finanziert hochwertige, nachhaltige Projekte, die Augenbehandlungen anbieten, eine Infrastruktur aufbauen, Fachpersonal schulen und/oder Rehabilitation und Ausbildung in unterversorgten Kommunen zur Verfügung stellen.

section

Informieren Sie sich weiter, u. a. über die Bewerbungsmodalitäten für SightFirst-Zuschüsse, krankheitsspezifische Fragebögen und die langfristige Strategie.
Zum Seitenanfang springen